Ein Haus am Pool

Ein Haus am Meer ist ja so der Traum von vielen. Von mir auch. Solange es aber kein Meer hier gibt, gibt es zumindest schon mal ein Haus. Ja, wir bauen hier ein Haus! Ca. 70km von Buenos Aires entfernt, kurz vor dem Ort Luján. Also um genau zu sein, hat Martín das Haus schon angefangen zu bauen, bevor wir uns kannten und nun bauen wir es quasi gemeinsam zu Ende, aber „wir bauen ein Haus zusammen“ klingt einfach so toll und so herrlich nach Zukunft.

Wie sich jeder vorstellen kann, der mich kennt, bauen wir, seitdem wir ZUSAMMEN bauen, mit ein paar Änderungen meinerseits. Es ist wahninnig viel Aufwand und einfach in vielerlei Hinsicht, vor allem, was die Verlässlichkeit von Menschen hier angeht, sowohl in Bezug auf Qualität, aber auch auf das einfache Erscheinen auf der Baustelle, eine Katastrophe und wir sind durch diverse Täler durchgewandert bisher und teilweise dauern sie noch an…. aber irgendwann wird es fertig sein und dann wird es ganz toll. Hier schon mal eine sneak preview, von außen ist es schon ganz schön weit fortgeschritten:

Eigentlich war der Plan, es nach Fertigstellung direkt zu verkaufen, aber je mehr Arbeit, Zeit und Gedanken wir dort beide selber reingesteckt haben, umso so mehr haben wir es nun auch liebgewonnen, so dass wir es auf jeden Fall für den anstehenden Sommer erstmal selber an den Wochenenden nutzen wollen. Wir haben immerhin einen unfassbar mega coolen 10 x 4m Pool, der will nun auch genutzt werden!

Nachdem die Baustelle zur harten Lockdown-Zeit hier natürlich 6 Monate brach lag, sind wir nun wieder Feuer und Flamme und waren in meinen letzten Wochen noch ein paar Mal dort zum Sägen, Streichen, Putzen, Mähen und Bauen. Und es wird. Langsam, aber es wird. Und während Martín das Haus vorantreibt, kümmere ich mich schon mal um Deko. Damit kann man ja nicht früh genug anfangen. Also hab ich aus alten Tonnen zwei Tische für die Terrasse gebaut und eine alte Leiter, die sich die Handwerker kurzerhand zusammengeschustert hatten, mit weißer Farbe für Pflanzen-Deko-Zwecke vorberietet. Na gut, ich hab auch 36 Fußleisten gestrichen, die Hecke geschnitten und und und. Aber Deko ist halt mehr meins.

Und in den Bereich Deko fällt, wenn es um den Garten geht, ja auch das Thema Pflanzen. Mein Traum war es schon immer, eine große Bougainville vor dem Haus zu haben, so wie sie so herrlich pink auf Mallorca überall blühen. Und als Überraschung zu meinem Geburtstag, hab ich von meiner Mutter eine kleine Pflanze davon bekommen, die Martíns Schwester hier besorgt hat für mich. Die pflanzen wir dann bald ein und ich hoffe darauf, dass sie genauso blüht wie auf dem Foto. Für die Zaunbepflanzung waren wir in einer riesigen Gärtnerei, bei einem älteren Herrn, der sooo schnell und sooo viel geredet hat, dass ich mich am Ende nur für eine Palme für die Auffahrt entscheiden konnte, alles andere war mir zu viel. Aber auch hierfür finden wir noch eine Lösung.

Bei all dem Outdoor-Working hab ich kurz vergessen, dass wir in Südamerika sind und die Sonne wohl doch auch mit den allerersten Frühlingsstrahlen eine stärkere Kraft hat als in Deutschland. Fieser Sonnenbrand. Mist, man ej. Da arbeitet man 15 Jahre und länger in einem Laden, der die beste Sonnencreme produziert und forscht und macht und tut und ich predige überall, dass LSF 50 besser ist als 30 und dann das das. Hrmpf.

Sonnenbrand

Aber im Hamburger Herbst kann sich meine Haut dann in Ruhe erholen…

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