new bike(s)

Auch wenn man überall in den Medien (sogar in der Tagesschau) liest und hört, dass endlich die seit März andauernde strenge Quarantäne in Argentinien vorbei ist und die ersten Lockerungen beginnen, so sind es eben auch nur die ersten Lockerungen. Was heißt das und wie sieht die Situation gerade hier aus?

Die Kinder dürfen wieder jeden Tag raus – was für alle in Deutschland unfassbar unwirklich klingt, ist hier wirklich ein großer Schritt. Die Kinder durften die letzten Monate ja nur einmal am Wochenende für eine Stunde raus, an die Luft und sich bewegen. Total irre. Aber jetzt geht es täglich – wenn auch offiziell weiterhin nur bis zu 500m von Zuhause entfernt. Das kontrolliert aber keiner (uns zumindest bisher nicht) und wir ignorieren es einfach mal. Was dazu führte, dass wir Maxi mit auf unsere Wir-kaufen-Fahrräder-Tour genommen haben. Tagelang sind wir nachmittags mit den quietschorangenen City Bikes von Laden zu Laden getingelt und haben Räder angeguckt und abgewogen, was wohl für wen passen könnte. Denn ja, Fahrradläden sind seit Montag wieder geöffnet und haben riesig großen Zulauf, alle kaufen gerade Räder, da öffentliche Verkehrsmittel nur für Ärzte, Krankenschwestern, Apothekenmitarbeiter, etc. genutzt werden dürfen (da sie sonst einfach immer mega überfüllt sind) und man ohne Sondergenehmigung auch kein Auto fahren darf.

 

Auch seit Montag geöffnet haben Buchläden, Blumenläden und noch ein paar Geschäfte, die nicht „essentiell“ sind. Es gibt eine wöchentliche Liste, was wann öffnet. Fitnessstudios z.B. in 12 Wochen. Soviel zum Thema Lockerungen. Und man darf jetzt auch ab 18h bis 9h morgens joggen – wobei das 9h morgens für mich komplett irrelevant ist, weil ich nie im Leben vor 9h joggen würde (bin ja eher Kategorie Murmeltier). Und tadadadaaaa Joggen darf man nach wie vor ohne Maske. Radfahren und co nicht. Aber auch dabei schieb ich mir die Maske einfach unters Kinn, weil ich sonst hyperventilieren würde – ich bin glaub ich so unfit, wie nie in meinem Leben und brauche jeglichen Sauerstoff, um nicht umzukippen, Quarantäne hin oder her. Ach so, Joggen geht aber nich jeden Tag sondern ist abhängig davon, ob Dein Ausweis mit einer geraden oder ungeraden Zahl endet. Das gilt auch für Laden-Besuche, wie ich selber erleben durfte. Da mein Reisepass mit K endet (hier gibt es keine Buchstaben in den Dokumenten-Nummern), dachte ich mir PAH! da geh ich doch einfach mal zum Fahrradladen an einem Tag für „gerade Zahlen“, auch wenn ein Schild draußen dran hängt, dass sie nur „gerade Zahlen“ bedienen. Ich warte also brav 45 Minuten in der Schlange (weil ja immer nur 4 Leute (der Laden war groß) gleichzeitig im Geschäft sein dürfen), bin dran und da sagt der (wie alle Menschen, die in Geschäften hier arbeiten) super unfreundliche Typ zu mir: Nix da K – auch die VP vor dem K ändern nichts, davor steht ne 7 und die ist….. UNGERADE. Hrmpf!

Auch seit Montag geöffnet haben Buchläden, Blumenläden und noch ein paar Geschäfte, die nicht „essentiell“ sind. Es gibt eine wöchentliche Liste, was wann öffnet. Fitnessstudios z.B. in 12 Wochen. Soviel zum Thema Lockerungen. Und man darf jetzt auch ab 18h bis 9h morgens joggen – wobei das 9h morgens für mich komplett irrelevant ist, weil ich nie im Leben vor 9h joggen würde (bin ja eher Kategorie Murmeltier). Und tadadadaaaa Joggen darf man nach wie vor ohne Maske. Radfahren und co nicht. Aber auch dabei schieb ich mir die Maske einfach unters Kinn, weil ich sonst hyperventilieren würde – ich bin glaub ich so unfit, wie nie in meinem Leben und brauche jeglichen Sauerstoff, um nicht umzukippen, Quarantäne hin oder her. Ach so, Joggen geht aber nich jeden Tag sondern ist abhängig davon, ob Dein Ausweis mit einer geraden oder ungeraden Zahl endet. Das gilt auch für Laden-Besuche, wie ich selber erleben durfte. Da mein Reisepass mit K endet (hier gibt es keine Buchstaben in den Dokumenten-Nummern), dachte ich mir PAH! da geh ich doch einfach mal zum Fahrradladen an einem Tag für „gerade Zahlen“, auch wenn ein Schild draußen dran hängt, dass sie nur „gerade Zahlen“ bedienen. Ich warte also brav 45 Minuten in der Schlange (weil ja immer nur 4 Leute (der Laden war groß) gleichzeitig im Geschäft sein dürfen), bin dran und da sagt der (wie alle Menschen, die in Geschäften hier arbeiten) super unfreundliche Typ zu mir: Nix da K – auch die VP vor dem K ändern nichts, davor steht ne 7 und die ist….. UNGERADE. Hrmpf!

Bei einem anderen Laden wurde ich zwar reingelassen (Martín musste draußen bleiben, weil immer nur eine Person pro Haushalt in die Geschäfte darf – aber auch das wird unterschiedlich streng gehandhabt), aber als ich mich dem einen Rad, was mir potentiell gefallen könnte, nur näherte, motze mich der ältere Herr an, ich dürfe das Rad auf keinen Fall anfassen, weil er dann alles desinfizieren müsste. Ich sagte, dass er mir doch aber beim Reinkommen schon Alkohol in die Hände gesprüht hatte, aber das galt nicht. Als Martín ihn dann fragte, wie das denn gehen solle, so ein Rad zu kaufen und was passieren würde, wenn ich es kaufe, mich dann draußen drauf setze und es nicht meins ist, sagte er, wir müssten uns dann ein anderes Rad aussuchen, denn das Geld würde es nicht zurückgeben. Ach so. Nee, ist klar. Ich finde es ja schon sehr gewöhnungsbedürftig, dass man die Räder hier nicht ausprobieren darf (weil sie dann geklaut würden oder auch, weil sie dann nicht mehr ganz neu sind), aber gar nicht anfassen…. die Logik verstehe mal einer.

Nach einer Fahrradladen-intensiven Woche und meiner typisch-Tina-Unentschlossenheit war ich kurz davor, mir einfach das pinke Rad mit Körbchen und Lametta an den Griffen zu kaufen (ob es dieses Lametta-Zeugs auch für Erwachsenen-Räder gibt????). Aber gestern war es dann endlich soweit: Ich habe mir bei NEW BIKE ein new bike gekauft (höhö)! Wir kauften am Ende jeder einen Helm (das ist ja auch so ein Thema für mich… ich mit sonem Pilz aufm Kopp… aber gut…), die drei Helme verteilt auf drei verschiedene Läden, weil irgendwas immer nicht passte, gefiel oder sonst wie und es gab ein Rad für mich (yay) und eins für Martín (Maxi war der einzige, der eins hatte). Also unterm Strich haben wir 5 Geschäfte unterstützt, was ja vor allem in der aktuellen Lage auch gut ist. Und dann ging es los. Ich saß das erste Mal auf meinem Rad und war ziemlich happy. Martín ging es auch so und so gaben wir zum letzten Mal die orangenen Stadt-Räder ab und radelten mit unseren eigenen Rädern durch die 15 Grad kalte, aber sonnige Winterluft nach Hause

Mal sehen, wo wir am Wochenende hinfahren 🙂

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