Immer am 29.

Der 29. ist in gewisser Art und Weise ein spezieller Tag in Argentinien. Nicht nur der 29. Juli sondern der 29. eines jeden Monats. Denn für den 29. gibt es eine Tradition – die wir heute das erste Mal „zelebriert“ haben.

Das Besondere ist, dass man Gniocchi (oder auf Spanisch „ñoquis“) isst. Und nicht nur das, sondern man legt Geld (einen Schein oder eine Münze) beim Essen unter den Gniocchi-Teller, das soll einem viel Glück und Zufriedenheit bescheren – oder anderen Quellen zufolge Geld und Erfolg. So oder so. Wer kann das nicht brauchen?

Ich hatte mir es so fest vorgenommen für heute und dann haben wir es vertüddelt, welche zu kaufen. Hrmpf. Aber zum Glück gibt es ja für so gut wie alles inzwischen (v.a. der Quarantäne geschuldet) einen Lieferservice: So auch für Gnocchi. Here we go: Einmal Paprika-Gniocchi mit Tomatensauce bitte, einmal Ricotta-Gniocchi mit Fleisch und einmal Kartoffel-Gniocchi mit Fleisch bitte. Parmesan oben drüber, Geld unten drunter und dann: Genießen!

Ich muss zugeben, Gniocchi werden nie mein Leibgericht werden, ich finde sie irgendwie immer etwas fad und langweilig, aber für Glück und Zufriedenheit (und wenn Geld und Erfolg auch noch bei rum kommt), ess ich auch mal Gniocchi. Nicht jeden 29., aber an und an kann man solche Traditionen ja auch mal mitmachen.

Happy 29.!

Wissenswertes: Ursprünglich stammt die Tradition daher, dass italienische Einwanderer kurz vor der Gehaltszahlung kaum noch Geld vom Monatslohn übrig und sich deshalb nur noch die preiswerte Kartoffelspeise leisten konnten.

 

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