Sabbatical Check-Liste

Da auf der Seite in der Clivia nicht genügend Platz für meine gesamte Sabbatical-Checkliste war, gibt’s die hier exklusiv für Euch, sowohl für die Orga, als auch fürs Packen – man weiß ja nie, ob man die nicht doch nochmal braucht 😉

Tipps für die Organisation eines Sabbaticals:

  • Wohnung untervermieten: Check, was im Mietvertrag erlaubt ist & einer Person des Vertrauens eine Vollmacht ausstellen
  • Krankenkasse: Wenn man ab und an in D ist, benötigt man weiterhin eine Krankenversicherung, zahlt aber nur den Studenten-Satz, wenn man kein Einkommen hat
  • Auslandskrankenversicherung: Vergleichen! Preise und Leistungen hängen von Ländern ab, die bereist werden und Anzahl der Wochen. Für mich war der ADAC am besten, hat auch problemlos gezahlt, als ich wirklich mal zum Arzt musste.
  • Kosten sparen: Viele Versicherungen (BU, Unfall, Auto, etc.) kann man zeitlich befristet aussetzen. Das Auto verkaufen oder abmelden und bei Freunden unterstellen, erspart Kosten für Versicherung, etc..
  • Alle wichtigen Unterlagen wie Pass, Kreditkarten, etc. als Foto auf dem Handy haben sowie als Kopie im Koffer und Handgepäck
  • App vom Auswärtigen Amt herunterladen für aktuelle Reisewarnungen und Hinweisen zu Einreisebestimmungen
  • Impfungen vorab checken: In einige Länder wird man ohne Gelbfieberimpfung bspw. nicht reingelassen
  • Fotos täglich in ein Online-Speichermedium (cloud, dropbox, o.ä.) hochladen, falls Handy oder Kamera verloren gehen/ geklaut werden (ich weiß leider, wovon ich spreche)
  • Reisekosten: Natürlich abhängig vom Standard & zur Verfügung stehenden Budget: Vorher einen Maximalbetrag pro Tag festlegen als Planungs-Richtlinie
  • Unterkünfte: Mein Favorit ist, alles vorher zu buchen. Man verliert Flexibilität, aber gewinnt Zeit vor Ort (die nicht für Recherche, Planung & Buchungen eingesetzt werden muss). Insbesondere als Frau alleine, ist es ein schönes Gefühl, zu wissen, wo man übernachtet, wenn man nachts im Dunkeln in einem neuen Ort ankommt.
  • Reiseplanung: Alles ganz oldschool übers Reisebüro zu buchen, war für mich effizienter & günstiger (ja wirklich!). Und einen Ansprechpartner zu haben, wenn man in Kolumbien vom 9-Personen-Flieger nicht mitgenommen werden soll auf die kleine Insel, ist beim Alleinreisen auch ein gutes Gefühl.
  • Gepäck: Rucksack oder Koffer? USA und Kanada waren perfekt mit einem Koffer. Südamerika habe ich mit einer Rucksack-Tasche bereist, wobei ich die Rucksack-Funktion nur einmal gebraucht habe. Einen Tagesrucksack sollte man aber auf jeden Fall dabei haben.
  • Flüge: Ich hätte ein Around-The-World-Ticket irgendwie cooler gefunden, aber damit kann man wirklich nur in eine Richtung reisen. Passte bei mir leider nicht.

Meine must have Packliste für (Sabbatical-) Reise:

  • Kuscheliges Tuch, das auch als Schal verwendet werden kann: Für kühle Stunden & ein Zuhause-Gefühl an doofen Tagen.
  • Ohrstöpsel & Augenmaske: Für lange Busfahrten, laute Unterkünfte, etc.
  • Eine gute Playlist: Am besten von jemandem erstellt, der mit jedem Song eine Botschaft mit auf die Reise gibt. Ist ein tolles Gefühl von Verbundenheit, wenn man die am anderen Ende der Welt hört.
  • Ein kleines Kissen: Nützlich im Flieger und für ein wenig Heimat to go
  • Ein Microfaser-Handtuch: Trocknet super schnell und kann über jeden nicht so schönen Kopfkissenbezug gelegt werden (eigenen Erfahrung und ich habe nicht in Hostels übernachtet!)
  • Eine gute Kamera. Auch wenn die Handyfotos heute eine tolle Qualität haben, bin ich froh über jedes tolle Foto, welches ich mit meiner Kamera aufgenommen habe
  • Ein Handy mit gutem Akku und eine SIM-Karte, so dass man nicht auf W-Lan angewiesen ist: Hat sich vor allem für google maps als sehr nützlich erwiesen, denn alleine im Mietwagen nachts in New York die falsche Ausfahrt zu nehmen, kann schon mal schief gehen
  • FlipFlops für dreckige Hotel-Teppiche (und natürlich als Sommerschuh)
  • Lavendelkissen: Ich hatte ein kleines Duftkissen dabei, welches wirklich zum Einsatz kam, als es im Hotel nach Schimmel roch
  • Eine Reise-Wäscheleine (z.B. von Globetrotter)

 

Dies sind natürlich nur meine persönlichen Must Haves, jeder reist und plant ja anders. Aber es ist zumindest ein Anfang für jede Planung und der ist ja oft der schwierigste.

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