unendlich dankbar

Heute ist der 30. September 2018. Der letzte Tag meines Sabbaticals. Der letzte von 365 freien Tagen. Der letzte von einem Jahr Auszeit.

Seit ein paar Wochen werde ich oft gefragt, ob ich traurig sei, dass das Jahr schon zu Ende sei. Zum einen ist es für mich absolut kein Gefühl von „schon“, denn es kommt mir deutlich länger vor als nur ein Jahr, im positiven Sinne. Ich habe so viel erlebt, dass es für drei Jahre reicht. Zum anderen fühlt es sich genauso wenig nach „zu Ende“ an. Dieses Jahr war ein Teil meines Lebens und dieses geht ja sehr wohl weiter. Es war ohne Frage ein aufregendes, ereignisreiches und wundervolles Jahr, aber ich freue mich genauso auf das nächste Jahr und auf das übernächste. Jedes Jahr, jeder Monat, jeder Tag bringt so viel Neues mit sich und es liegt an uns, was wir daraus machen. Bin ich also traurig? Nein, ich bin einfach nur unendlich dankbar. Dankbar, dass ich das alles so erleben durfte und dankbar, dass ich diese wundervolle Möglichkeit bekommen habe. Aber auch stolz und glücklich, den Mut gehabt zu haben, diesen Schritt zu gehen. Das letzte Jahr war für mich unglaublich wertvoll und hat so viel mit mir gemacht.

MutamAnfang

Gestern habe ich meine Fotowand im Flur fertig gestellt und jedes Mal, wenn ich daran vorbei gehe, denke ich: Krass, wo ich überall war, wen ich alles getroffen & was ich alles gesehen habe, was ich Neues kennenlernen durfte, was ich für besondere Momente hatte. Gute. Schlechte. Aber am Ende ist das Leben wie Malen nach Zahlen und irgendwie fügt sich alles. So gehört auch dieses letzte Jahr ab jetzt dazu. Mit allen seinen Momenten. Und ich möchte keinen einzigen missen.

Fotoleinwand

Nach einem Jahr, in dem ich mit 40 Flügen 45 Orte, 28 Strände und 10 Länder bereisten durfte, in 4 Sprachen unterwegs war (naja, mein französisch ist doch schon sehr eingerostet, aber irgendwie ging auch das) und das alles in 129 Blog-Beiträgen festhalten konnte, bleibt mir heute Abend nur noch eins: Meinen Beiersdorf-Mitarbeiter-Ausweis zu suchen. Denn morgen geht es wieder los. In meinem alten Job. Ich bin gespannt, wie sich das anfühlt.

Ich möchte noch einmal von Herzen DANKE sagen. Danke an Euch alle fürs Mitlesen, Mitfreuen, Mitleiden, fürs Melden, Anmichdenken, Mitreisen, Amflughafenabholen, einfach fürs Dasein. Das war toll. Ihr seid toll. DANKE.

Wie es mit diesem Blog weitergeht? Ganz ehrlich, ich habe darauf noch keine Antwort. „365 Tage frei“ gilt ab morgen nicht mehr, aber ich wüßte aktuell nicht, wie ich den Blog umbenennen sollte, ob ich einen neuen Blog starte oder vielleicht gar nicht mehr so regelmäßig weiter schreibe. Ich weiß es noch nicht, aber wenn ich durch dieses Jahr eines gelernt habe, dann, dass es genauso kommen wird, wie es soll. In diesem Sinne: Wir hören uns!

Abschließend passt eigentlich nichts besser als diese Postkarte:

LückeimLebenslauf

Ja, das war es. DANKE.

 

2 Gedanken zu “unendlich dankbar

  1. Danke für 365 Tage mitreisen können, Sehnsucht bekommen, mitleiden und mitfiebern, dabei sein und Dich auf Deinem großen Abenteuer begleiten zu dürfen. Diese Erinnerungen werden ewig bleiben, ein Teil von Dir werden. Guten Start und alles Gute für Dich – was immer auch als nächstes kommt. LG, Tim PS: krass, wie schnell die Zeit vergeht…. Du bist doch grad erst los.

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