NEW (!) York

Und dann kamen diese Tage, an denen wir überrascht wurden von New York und wirklich komplett neue Dinge erlebt haben: NEW York eben. Wir beide lieben die Stille und Stimmung in Kirchen, so gehört ein Besuch der St. Patrick´s Cathedral für uns zu einer New York Reise dazu. Wir betreten die Kirche und werden Zeugen einer Hochzeit, was wirklich nicht allzu oft in St. Patrick´s vorkommt, da hier nicht jeder einfach so heiraten darf.

Wir haben bis heute nicht herausgefunden, wer es war, es waren auf jeden Fall französisch sprechende Schweizer und es waren zwei Männer in Uniform der Päpstlichen Schweizergarde Teil der Trauung. Interessant, denn die dürfen sich, soweit wir wissen, nicht trauen. Auch wenn Security vorhanden war, war ich doch überrascht, wie dicht wir an die – vermeintlich bekannte – Hochzeitsgesellschaft rankamen, vor allem, als sie vor der Kirche Fotos machen liessen. Schön war das, mit Gänsehaut-Momenten, als eine Frau mit wundervoller Stimme gesungen hat in der Kathedrale.

Weiterhin wurden wir überrascht von der Steuben Parade. Die „German-American Steuben Parade“ wurde 1957 von deutschstämmigen Amerikanern gegründet, um ihre Tradition aufrecht zu erhalten und ist ein traditionsreicher Umzug, der jedes Jahr am dritten Samstag im September auf der Fifth Avenue stattfindet. Zum Teil war sie ein wenig mit Fremdschämen behaftet, aber insgesamt mal interessant, was es alles so gibt. Feiern, Feste und Paraden können die Amis ja, das muss man ihnen lassen.

Ganz besonders toll war unter anderem der Moment, als der Hotel Concierge anrief und sagte, wir würden nun doch noch eine Reservierung im THE BLUE BOX Café bekommen. Das ist nicht irgendein Café, sondern das bei Tiffany´s an der Fifth Avenue. Natürlich ist es am Ende des Tages auch nur ein Café und für Männer auch sicher nicht so ganz nachvollziehbar, warum es so toll ist, da hingehen zu können, aber ich hab mich gefreut wie eine Schneekönigin und fand es einfach nur toll. Es gab eine Etagère zur Tea Time und sogar die Petit Four waren Tiffany-Türkis und die Schokolade sah aus wie Silberbarren mit Logo drauf – es war wie im Traum und der Tee schmeckte besonders lecker und die Sandwiches auch, einfach nur, weil es in dem Ambiente war und wir vom Tiffany´s Geschirr aßen und ach überhaupt. Ich fand´s mega. Danke Papi, dass Du all solche Dinge mitmachst!

Ein weiterer Wunsch von mir war es, einmal in die Public Library zu gehen, um Pu zu besuchen. Ja, genau, Pu der Bär. Ich habe gerade auf einem Flug den Christopher Robin-Film gesehen, der mich sehr berührt hat und als ich las, dass der echte Pu der Bär in der Bibliothek in New York ausgestellt ist, also quasi wohnt, wollte ich ihn gerne mal besuchen. Und wir haben ihn und alle seine Original-Freunde in der Kinder-Bibliothek gefunden, was für ein Glück!

Und natürlich haben wir New York von oben gesehen und zwar gleich drei Mal. Zunächst sind wir auf dem Freedom Tower, dem One World Tower gewesen, ich zum ersten Mal, was schon ein besonderes Gefühl gewesen ist. Leider war es sehr diesig, so dass wir noch einmal aufs Rockefeller Center hochgefahren sind an einem sonnigen Tag, was ebenfalls ein besonderes Gefühl war, wenn auch aus ganz anderen Gründen. Und dann toppte der letzte Abend alles, als wir den Blick auf das erleuchtete Empire State Building bei Nacht hatten von der Rooftop Bar 230 5th Avenue aus – einfach der Hammer und ein krönender Abschluss einer wundervollen und ganz besonderen Woche.

 

 

 

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