Pfirsichbaumstadt

Die erste Woche in Peachtree City in Georgia bei Püppi und Dan Zuhause war mehr oder weniger bestimmt durch ein wenig Alltag. So konnte ich zum Beispiel endlich meine gesamte Wäsche einmal waschen! Es war ein so unbeschreiblich herrliches Gefühl, alles so ganz frisch anzuziehen UND auch noch die Auswahl zu haben, was ich anziehen möchte. Yes! Die letzten Tage ist die Auswahl doch sehr beschränkt gewesen. Aber ich muss sagen, dass ich wohl wirklich gut gepackt habe, denn ich hatte wirklich ALLES an bisher, was ich mithabe – vom Bikini bis zu den Handschuhen (nicht zusammen!). Neben dem Wäschewaschen war ich einfach mal wieder im Supermarkt einkaufen, habe ausgeschlafen und es ein Stück weit genossen, einfach mal NICHTS vorzuhaben, Entschleunigung pur. Aber ich muss gestehen, dass ich mich daran auch erst wieder gewöhnen musste. Genau wie daran, nicht mehr alleine zu sein. Und das hat absolut nichts mit Püppi und Dan zu tun. Ich bin hier total Zuhause, fühle mich, als wenn ich Familie besuche, aber ich war jetzt auch einfach mal 5 Wochen komplett alleine – hat n Moment gedauert für mich. Dann hab ich einfach mal in Ruhe gelesen, bin viel mit dem Hund Ricki spazieren gegangen, den die beiden gerade seit ein paar Wochen aus dem Tierheim haben, war mit Püppi Kaffee trinken in Senoia, im Nachbarort, war joggen in den Wäldern hier und lunchen mit Püppi und ihren Mädels Amanda und Nancy, die ich auch schon seit über einem Jahr kenne, im Crosstown Grill Restaurant (die die besten Laugenstangen mit Honey-Mustard-Dip haben). Am ersten Tag war das Wetter traumhaft, Sonne und 27 Grad – ich hab einfach den halben Tag am Pool gelegen. Leider steht die Sonne auch hier nicht mehr so hoch, so dass der Pool die zweite Hälfte des Tages im Schatten des Hauses war. Die nächsten Tage war das Wetter hamburg-like, sehr kühl und regnerisch. Ein guter Grund sex and the city auf dem Sofa zu gucken und weiterhin das süße Nichtstun zu genießen. Ein wenig zu shoppen in meiner Lieblings-Mall „The Avenue“, mit Püppi zum Pilates zu gehen und in meinem Lieblings-Burger-Restaurant Ted´s, wo es Buffalo Bison Burger gibt, mit Brad & Jackie und Richard (leider ohne Marsha, die krank war) zu essen und einen Nachtisch zu genießen, der es in sich hatte – HaägenDazsIceCreamJackDanielsWiskeySaltedCaramelWhippedCreamSHAKE. Obwohl ich absolut kein Wiskey-Trinker bin, war es so unfassbar lecker. Und Püppi hat jetzt einen neuen Löffel. Vivi und Moni: Wir hätten Euch gebraucht… haben den Löffel aber auch so bekommen!

 

Was besonders bemerkenswert ist, ist, dass es in Peachtreecity total viele Golfcarts gibt, die nicht nur auf dem Golfplatz zum Einsatz kommen, sondern auch – oder besser gesagt vor allem – als normale Fortbewegungsmittel genutzt werden. Es gibt sogar ein eigenes Straßennetz für sie. Viele fahren damit zum Einkaufen, etc. – und sie dürfen sogar schon von Jugendlichen gefahren werden. Irgendwie lustig und Spaß macht es auch noch!

 

Ein Gedanke zu “Pfirsichbaumstadt

  1. Hallo Jule,
    t-shirt-Wetter im Novemer??!! Wow, das ist ja erst mal nicht zu toppen!
    Schoen, von Dir zu hoeren/ lesen.
    Schicki-Micky-Latte-Macchiato kommt also auch aufs Tinas-Mailand-Besuch-Menu ☺

    Liken

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