GZSZ

GZSZ: Gute Zeiten – schlechte Zeiten. Dass es auch mal nicht so schöne Tage oder zumindest Stunden geben wird auf dieser Reise allein, war klar. Gestern war so ein Tag. Viele Dinge kamen zusammen, ich stand an Deck der einen Fähre und da ist schon auch mal die ein oder andere Träne geflossen. Ich will das hier gar nicht episch ausbreiten, aber auch nicht einfach so tun, als wäre alles auf dieser Reise nur toll und mega und schön. Bitte nicht falsch verstehen: Es ist bisher überwiegend wirklich traumhaft und ich genieße das meiste in vollen Zügen und bin glücklich, dass ich diesen Schritt gegangen bin. Aber ich möchte auch so ehrlich sein und zugeben, dass es nicht immer so ist und auch ich meine Momente haben, in denen ich gerne gerade nicht allein unterwegs wäre. Oder einfach mal traurig bin. Das kann ausgelöst sein durch ein Lied, einen Geruch, einen Gedanken, eine Nachricht, einen besonderen Tag oder einfach auch nur mal so passieren. Aber das gehört auch dazu. So ist es im Leben außerhalb meiner Sabbatical-Käseglocke ja auch. Und das ist auch gut so. Ich habe mal gelernt, dass das Lebenspendel in beide Richtungen ausschlagen muss. Von -10 bis +10. Und um auf +10 zu kommen, muss es eben auch mal bei -10 Schwung holen.

 

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